Durch die Vereinigung Deutschlands und den daraus resultierenden Strukturveränderungen der Medienlandschaft der neuen Bundesländer fusionierte das DEFA-Sinfonieorchester und das Radio Berlin Tanzorchester (RBT) 1993 zum Deutschen Filmorchester Babelsberg und feiert somit in diesem Jahr sein 12-jähriges Bestehen. Die beiden Orchester vereinten sich zu diesem Klangkörper, gewachsen aus der Tradition der UFA-Orchester, welches durch seine Spezialisierung auf die Filmmusik einmalig in Europa ist.
Der Zusammenschluß von traditionell sinfonisch geprägten Musikern mit Vertretern der Jazz/Pop-Musik ermöglicht es umfassend allen Produktionsanforderungen der Medienindustrie gerecht zu werden. Beleg dafür ist die innerhalb kürzester Zeit realisierte Anzahl von Filmmusikproduktionen. Darüber hinaus ergänzen sinfonische Konzerte, Opernprojekte, Jazz und Popsinfonische Programme, Tourneen und zahlreiche CD-Einspielungen die vielseitige Arbeit.
Scott Lawtons erste Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Filmorchester war im Sommer 1997 als Dirigent einer Neuproduktion
von Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" am Theater Schwedt. In den
folgenden Monaten arbeiteten sie zusammen bei Aufnahmeprojekten sowie
auch der Vorbereitung von den Chaplin-Filmen "The Idle Class" und
"The Kid". Seit1999 ist Lawton Chefdirigent des Deutschen
Filmorchesters Babelsberg.